Green Roggenkamp GRAS Propankältemaschine (55-500kW)

Natürlich, zukunftsorientiert, förderfähig

Die Green Roggenkamp GRAS Kältemaschinenbaureihe wird mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R290) betrieben. Das verwendete Kältemittel (R290) ist nicht halogenisiert und hat bei Leckagen vernachlässigbare Auswirkungen auf die Umwelt.

 

Hauptmerkmale

  • luftgekühlter Kaltwassersatz zur Außenaufstellung
  • Leistungsbereich: 55 – 500kW
  • Natürliches Kältemittel Propan
  • Geringe Umweltauswirkungen (ODP=0, GWP=3)
  • Kompaktes Design
  • BAFA – förderfähig

 

Gesetzliche Einschränkungen

Da keine Einschränkungen und Verbote durch die F-Gas Verordnung zu erwarten sind, gilt Propan als sehr preisstabil und zukunftsorientiert. Sie umgehen durch den niedrigen Treibhauseffekt des Kältemittels und die gute Verträglichkeit des Kältemittels in der Natur jegliche Kältemittelregulierungen und können langanhaltend mit niedrigen Instandhaltungskosten rechnen.

 

Einsatzbereiche

Die Anlage kann sowohl in Industrie-, Prozess- sowie in Gewerbeeinrichtungen eingesetzt werden. Die Bauteile sind dauerhaft für eine Außenaufstellung konzipiert und für einen langjährigen Betrieb geeignet. Durch eine flexible Konfiguration kann die Propankältemaschine sehr individuell auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden.

 

Einsatzgrenzen (Standardausführung)

Ausstattung

Enthalten ist immer ein vollumfänglicher Regler mit Textanzeige, eine Gaswarnanlage mit Warnlampe, drehzahlgeregelte Ventilatoren, Spülventilatoren, Sicherheitsablassventile, eine Strömungsüberwachung und vieles mehr. Kundenseitig wird lediglich ein Kaltwasseranschluss und eine elektrische Einspeisung benötigt.

Regler

Der integrierte Regler steuert eigenständig die Einheit und Leistungsstufen. Betriebsmeldungen können bei Bedarf über Hardwarekontakte oder Busprotokolle wie Modbus, LON, Profinet, Profibus uvm. an externe Stellen weitergeleitet werden.

 

Freie Kühlung

Bei einem ganzjährigen Kühlbedarf kann der Einsatz einer freien Kühlung ohne den Verdichtereinsatz sinnvoll sein. Hierzu muss die Außentemperatur unter den gewünschten Kaltwassertemperaturen liegen. Um die freie Kühlung nutzen zu können, gibt es zwei Varianten: 1. integrierte Freikühlung oder 2. separater Freikühler.

 

1. Darstellung der integrierten freien Kühlung

Vor das Verflüssigerregister wird dauerhaft ein Freikühlregister montiert. Ist die Außenluft kalt genug, wird das Kaltwasser durch das Freikühlregister gefördert. Im Übergangsbetrieb wird der Verdichter nach Bedarf zugeschaltet.

Vorteile
  • Geringe Aufstellfläche
  • Geringe Investitionskosten

integriete freie Kühlung

(Kompakt- Freikühlmaschine)

Nachteile
  • Geringe Effizienz im Übergangsbetrieb
  • Hoher Leistungsbedarf der Ventilatoren durch hohen Druckverlust
  • Hoher wasserseitiger Druckverlust
  • Keine individuelle Auslegung möglich

2. Darstellung der seperate Kühlung

separate_Freikühlung

Ein separat aufgestellter Freikühler wird im Außenbereich montiert. Ist die Außenluft kalt genug, wird das Wasser umgeleitet und zuerst durch den Freikühler geführt. Im Übergangsbetrieb wird die Kältemaschine nachgeschaltet.

Vorteile
  • Hoher Wirkungsgrad auch im Übergangsbetrieb
  • Geringer Hilfsenergiebedarf der Ventilatoren
  • Schnelle Amortisation durch Energieeinsparung
  • Freikühlerauslegung nach tatsächlichem Kältebedarf im Winter
  • Redundanz im Winterbetrieb möglich

seperate freie Kühlung

Nachteile
  • Investitionskosten erhöht
  • Platzbedarf erhöht
  • Erhöhter Verrohrungsaufwand

Gefährdungsbeurteilung und Sicherheitskonzept

Die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes auf Grund der Eigenschaften des verwendeten Kältemittels wird empfohlen. Die nachfolgenden Empfehlungen sind nur Anhaltswerte und müssen in einer Gefährdungsbeurteilung detailliert betrachtet werden.

 

Aufstellbedingungen

Die Aufstellung der Anlage sollte in einem Bereich sein, zu dem nur befugte Personen Zutritt haben. Dies kann ein umzäuntes Werksgelände oder ein Dachbereich sein, der nicht öffentlich zugänglich ist. Sollte dies nicht möglich sein, ist eine Umzäunung der Anlage vorzusehen.

 

Umgebung

Propan ist schwerer als Luft und kann sich in Senken sammeln. Aus diesem Grund sind Sicherheitsabstände einzuhalten und Mulden im Sicherheitsbereich zu schließen. Im Sicherheitsbereich sind Zündquellen zu vermeiden. Luftansaugbereiche von Lüftungsanlagen müssen ausreichend weit entfernt.

Sicherheitsablassleitung

Jede GRAS Kältemaschine besitzt Sicherheitsventile, die die Anlage vor unzulässig hohen Kältemitteldrücken schützt. Die Ablassleitung muss ohne Querschnittsreduzierungen in einen Bereich geführt werden, der gesondert geschützt ist. Der Bereich muss nach ATEX Zone 2 deklariert und gekennzeichnet sein. In dem Bereich der in der ATEX vorgeschriebene Explosionsschutz.

 

Kältemaschinenaufbau und Sicherheitskonzept

Eine Gaswarnanlage im Inneren der Anlage prüft dauerhaft die Atmosphäre auf Gaskonzentrationen. Vor dem Erreichen der Explosionsgrenze wird die Kältemaschine abgeschaltet und ein Spüllüfter aktiviert. Der Spüllüfter verdünnt die Gaskonzentrationen auf ein sicheres Niveau. Gleichzeitig signalisiert eine Lampe einen Gasalarm, der ebenfalls an eine Gebäudeleittechnik gemeldet wird. Eine Rückstellung der Störung ist nur vor Ort durch das Bedienpersonal möglich.

Keine Gewährleistung auf Vollständigkeit , Änderungen und Irrtümer bezüglich des hier genannten / aufgeführten Inhalts!

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Kontakt
Christian Kunze

+49 (0)89 895146 270